Kunst und Schule

In Zusammenarbeit mit der Schule wird ein Thema künstlerisch umgesetzt. Von den Ideen über Skizzen und Entwürfe bis zum Endresultat arbeiten wir daran unsere eigenen Gefühle und Gedanken umzusetzen. Wir planen, organisieren und arbeiten gemeinsam.

Die Präsentation des Erarbeiteten in einer Ausstellung, kann musikalisch umrahmt und feierlich eröffnet werden, sie bildet den Höhepunkt. So wird die Beschäftigung mit Kunst nie langweilig, sie wird eine Quelle der Motivation und Inspiration. Es wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Sensibilität geschult und der kritische Geist geschärft, das alles auf Basis der Toleranz und Verständnis für den anderen. Es ist mir wichtig die Teilnehmer in ihrem Tun zu bestärken, ihre eigenen Vorlieben und Fähigkeiten zu unterstützen, aber auch neue Ideen anzuregen ohne ihnen etwas auf zu dringen.

Wir arbeiten mit verschiedenste Materialien und Techniken, wie z.B. Speckstein, Malerei, Mixed-Media, Drucktechniken, Gips, Pappmaché usw.

Sie können mich direkt kontaktieren unter annebekurt@gmail.com oder mittels des Förderansuchens des FORUM:Bildende Kunst oder Kulturkontakt und Kunstschule.

Gerne sind Sie in mein Atelier eingeladen, wo sie sich mehr Bilder der Projekten anschauen und weitere Informationen bekommen können.

Seit 2005 habe ich an verschiedene Fortbildungen teilgenommen:

  • 2005 Führen und Leiten von Gruppen, VOÖV
  • 2005 Kreativität vermitteln, ermutigen, begleiten, VOÖV
  • 2006 Power talking, VOÖV
  • 2007 Körpersprache und nonverbale Kommunikation, VOÖV
  • 2008 Grundlagen der Didaktik in der Erwachsenenbildung,VOÖV
  • 2008 Lehrgang Empowerment, Projekt- und Kunstmanagement, VFQ
  • 2008 Stimme und Persönlichkeit, VOÖV
  • 2010 Kompetenzprofil nach CH-Q-Schwerpunkt Erwachsenenbildung, KOMPAZ
  • 2011 Grundlagen der Pädagogik/Andragogik, VOÖV
  • 2012 Erfolgreich Projekte entwickeln, KUPF-Akademie
  • 2014 Creative Europe, EU-Programm Kultur- und Kreativsector, KUPF-Akademie
  • 2015 SeniorInnen in der Erwachsenenbildung, VOÖV
  • 2015 Interkulturelle TrainerInnenkompetenz, FAB Organos
  • 2016 Diversitätbewusste Kulturelle Bildung, Akademie Remscheid, Deutschland
  • 2018 Fachtagung „Integration von Frauen mit Migrationshintergrund“, Deutschland

VS Aigen/Schlägl 3. Klasse „Was mich ausmacht!“

Jedes Kind hat sich selber dargestellt und sich Fragen gestellt wie:

– was mag ich gerne tun?
– was ist mein Hobby?
– welche Farbtöne liebe ich?
– welche Haltung nehme ich an usw.

„Vielfalt und Diversität“ – Fremdsein – Anderssein

MS St. Georg, Vilshofen – Deutschland, Jugendliche einer Übergangsklasse
MS Pocking – Deutschland, Jugendliche einer Übergangsklasse
in Zusammenarbeit mit Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention, Landratsamt Passau

Diese zwei Gruppen von diesen Schulen haben eine Gemeinsamkeit, sie sind beide gemischt mit Jugendlichen aus verschiedene Kulturen und Ländern, großteils sind sie Flüchtlingen.

Jeder Mensch ist anders ob nach Herkunft, Ausbildung oder Erfahrung.
Das Gesicht nach außen, wie andere uns sehen, aber wie sieht es in uns aus?
Wie sind wir wirklich? Wir fertigen Gipsmasken von unseren Gesichtern an. Diese bemalen wir dann außen und innen.

„KunstSuchtDich“

Haus St. Josef, Büchlberg, Deutschland – Jugendliche der Konrad-Gruppe in Zusammenarbeit mit Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention, Landratsamt Passau

Hier gestaltete ich mit den Jugendlichen Figuren aus Pappmaché welche eine Sucht darstellen sollte. Zuerst mussten wir uns darauf verstehen welche Art von Sucht zum Ausdruck gebracht werden sollte, z.B. welche Form geben wir der Figur die rauchen als Sucht hat oder wie stelle ich jemand dar der nicht mehr ohne Smart-Phone kann? Welche Farbe gebrauchen wir für den Marihuana-Raucher, wie sieht der Kopf eines Trinkers aus? Dicke, große Köpfe, ein dicker Bauch, ein rotes Gesicht, ein extrem großer Mund (für Ess-Störungen)…..
Mit all diesen Eindrücken haben die Jungs ihre Figuren angefertigt bis sie zu ihrem Ergebnis kamen.

„Körperkult und Schönheitsideale“

Polytechnische Schule Aigen, Jugendliche Mädchen in Zusammenarbeit mit FrauenNetzWerk Rohrbach / TACCO Tandem Creativ Coaching

Perfekte Brüste, abgesaugte Oberschenkel, gestrafte Gesichter, der Wunsch nach ewiger Jugend und makelloser Schönheit, ein boomender Körperkult. Wo ist die Grenze? Ist Altern in Würde überhaupt noch möglich? 80% der Frauen möchten etwas an ihrem Körper ändern! Sie jagen unerreichbaren Schönheitsidealen nach. Dahinter stecken oft ganz andere Sehnsüchte und Wünsche, die Operationen gar nicht erfüllen können. Wenn wir unseren Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl stärken brauchen wir das alles nicht!

Wahre Attraktivität zeigt sich nicht in einer perfekten Nase oder einem idealen Busen. Jeder hat seine eigene Schönheit und diese Schönheit ist in uns selbst. Lassen wir aufhören um uns mit diesem Wahnsinn zu beschäftigen!

Wir machen Korsette aus Gips, einen Abdruck von unserem eigenen Körper.
Die Korsette stehen dafür dass wir uns nicht zwingen lassen um mit diesem Schönheitswahnsinn mitzumachen, wir brauchen diese Korsette nicht weil es um unsere inneren Werte geht
und nicht wie wir ausschauen.

Nobody is perfect! No body ist perfect!

„Mädchensache“

Polytechnische Schule, in Zusammenarbeit mit FrauenNetzWerk Rohrbach / TACCO Tandem Creativ Coaching

Im Rahmen dieses Tandem-Creativ-Coachings arbeitete ich und einer Dipl. Lebens- und Sexualberaterin zusammen und erschaffen mit Schülerinnen der Polytechnischen Schule Aigen-Schlägl ein persönliches Kunstobjekt zum Thema Mädchensache:

• Grenzen und Selbstbehauptung – Privat! Betreten verboten! • Spieglein, Spieglein an der Wand – Du und dein Körper • Vom Schönsein und vom Schönfinden

„Liebe – Freundschaft – Sexualität“

Haus St. Josef, Büchlberg – Deutschland männliche Jugendliche der Don Bosco Clearing Gruppe
in Zusammenarbeit mit Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention, Landratsamt Passau

Wir starteten mit einer Gruppe von männlichen Jugendlichen und überlegten zusammen nach dem theoretischen Teil, mit welchen Material und wie wir dieses Thema umsetzen wollen, sie entschieden sich für das Material Speckstein. Speckstein ist ein weicher Stein und lässt sich gut bearbeiten aber dann kommt die Frage wie wir hier eine Form herausholen?

Es muss jedenfalls mit dem Thema zu tun haben……
Der Stein hat am Anfang seine rohe Form und wir befinden uns jetzt in einer Zeit unseres Lebens wo wir verändern von Jungen zum Mann, eine Metamorphose………
so werden wir unseren rohen Stein zum Objekt ändern………….

„Mobbing“

Haupt-Sportschule Hauzenberg, Deutschland, jugendlichen der 8. Klasse

Wir reden über das Thema Mobbing und es kommt schnell heraus dass wir eine große  Figur machen wollen.
Soll diese Figur auch einen Funktion haben? Wir haben beschlossen sie soll all unsere Wünsche, Träume, unser Ärger und Schmerz runter schlucken! Wie mann in der Klagemauer in Jerusalem Zettelchen zwischen die Steine schiebt, soll dieser Figur die Zetteln sozusagen aufessen. Niemand will gemobt werden aber wenn es passiert dann soll unsere Figur ein bisschen Hilfe leisten und die Wörter oder Sätze die wir auf den Zettel geschrieben haben AUFFRESSEN!

„Die kleinere Figuren“
Zu zweit haben die Schüler eine Gestalt gemacht. Mit dieser Figur drücken wir uns selbst aus. Jeder hat eine Hälfte gestaltet in seiner eigenen Form und Farbton, darauf hat jeder aus seiner eigenen Identität heraus gemalt. Hierdurch sind wir uns bewusst geworden von unseren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

„Die Masken“
Von unseren Gesichtern ist viel abzulesen, darum habe wir die Selbstportraits als Gipsmasken von unseren eigenen Gesichtern gemacht. Das was jeder fand dass zu ihm passt, malte er auf sein „Gesicht“. Wir haben auch unser Inneres bemalt, da wo unsere Gefühle, Emotionen und unsere eigene Identität zu finden ist.

“Aktion-Inspiration-JugenD-KunSt“ AIDS

Haupt-Sportschule Hauzenberg, Deutschland in Zusammenarbeit mit Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung und Prävention, Landratsamt Passau

Es ist nichteinfach deine Gedanken in ein Bild umzusetzen und gar nicht einfach wenn es auch noch ein Thema ist worüber die Menschen nicht gerne, wenig oder überhaupt nicht  sprechen wollen. Wenn wir an Aids denken kommen viele Gedanken in uns auf. Diese Gedanken hat jeder Schüler für sich versucht umzusetzen auf einem Kubus (6 Seiten). So hat jeder für sich die am wichtigste Assoziationen die mit Aids zu tun hat, 6 mal ausgearbeitet. In der Ausstellung sind die Kuben in einem Kreis aufgehängt, weil ein Kreis symbolisch einen Schutz darstellt.

„Verwitterungen“

NMS/S-NMS Ulrichsberg, Schüler der 3A-Klasse

Mit Hilfe einer Ätzradierung, eine Technik, die im normalen BE-Unterricht kaum Verwendung findet, versuchten die Schüler ihre Vorstellungen von „Verwitterungen“ darzulegen. Jeder Schüler bringt einen Lack auf die Zinkplatte und wenn diese getrocknet ist, zeichnen sie ihren Vorstellung in die Platte. Nach der Ätzung, die ich durchgeführt habe in meinem Atelier, gaben sie die Druckfarbe auf die Platte und drucken auf einer kleinen Presse die Abbildung auf ein feuchtes Papier.

„Lebensweg“ Aufwärts – Himmelwärts

VS Schwarzenberg am Böhmerwald, Klassen 1 bis 4

Im Rahmen der „Natur in Waldkirchen“ wurde das grenzüberschreitende Projekt „Himmelstangen“ mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultur verwirklicht, wie auch EuRegio, Interreg IIIA, Kulturfonds Bayern, Bezirk Niederbayern Kulturstiftung.

Wir machen einen „Lebensweg“ einen Leiter aus 2 Holzstangen und Sprossen, die in verschiedensten Farbtönen bemalt werden. Dann drücken wir unsere Füße und Hände in weißen und braunen Ton ein worauf wir unsere Namen schreiben. Nachdem sie gebrannt sind werden sie auf die Sprossen geschraubt.

Wenn der Rundweg fertig ist schauen wir uns die anderen Holzstangen an und natürlich auch unsere eigene die bei dem Friedhof in Waldkirchen (Deutschland) platziert ist.

„Schloß und Natur“

Deutscher Kinderschutzbund Passau „Kultur macht Stark“

Mit Kinder unterschiedlichsten Alter malen wir ein Schloßbuch – Leporello